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Samstag, 17. Februar 2018

Allein

„Was machst Du den da drüben ganz allein….“ 
„Hast Du keine Angst….“ 
„Ist das nicht gefährlich…“ 
„Sei ja Vorsichtig…“  
„Pass auf Dich auf…“
„Pass auf Dich auf“
„Pass auf Dich auf…“
„Pass auf Dich auf…“


















„Viel Spass ….“  
Danke, dass auch jemand daran gedacht hat. 

Seit über einer Woche bin ich nun allein in Südamerika Unterwegs. Natürlich passe ich auf mich auf. Wenn ich an eine Kreuzung komme, schaue ich erst nach links und und dann nach rechts und erst wenn die Kreuzung frei ist fahre ich. Wenn ich einkaufen gehe schließe ich das Auto auf dem Parkplatz ab. Fürs erste ist das Vorsichtig genug. Wie ist es mit dem Spass. Na ja, tot gelacht habe ich mich bisher noch nicht. Ich genieße das schöne Wetter und freue mich, wenn mich Fremde wieder anhupen und mit Daumen hoch begrüssen oder wenn sie im Supermarkt ihren eigenen Einkauf vergessen, weil sie mir helfen alles zu finden. Sie sind halt nett, die Gouchos. Alleine war ich bisher noch nicht wirklich. Immer waren an meinen Übernachtungsplätzen schon andere Overlander da. Schweizer, Holländer, Deutsche und Franzosen. Das Allein sein habe ich also noch vor mir, obwohl ich schon einen kleinen Vorgeschmack bekommen habe. Z.B. wenn man beim Fahren etwas gesehen hat und man nicht sagen kann „Schau mal die Typen da rechts…“ oder wenn Edda nicht die Wasserflasche reicht wenn man durstig ist… Auch die Fragen „Edda wo ist ….“ gehen ins leere. Auf der Anderen Seite sagt mir auch Niemand was und wann ich kochen soll ;). Während das gemeinsame Essen natürlich schöner ist.„Warum fährst du den alleine nach Südamerika“ fragte mich ein Freund. „Edda möchte mal wieder einen Winter in Deutschland verbringen. Ihr fehlen die Jahreszeiten und das Leben in einem richtigen Haus“. Ich liebe mehr die Sonne und das freie Ziegenerleben. Zudem habe ich mir vorgenommenen mehr zu schreiben, aber wie Ihr unschwer sehen könnt, bin ich darin noch nicht sehr weit gekommen. Auch möchte ich mein Spanisch verbessern, aber da geht es mir im Moment wie beim schreiben. 

Sonntag, 5. März 2017

Auf Besuch bei einem alten Bekannten

Seit einer halben Stunde fahren wir immer gerade aus auf ihn zu ohne ihn zu sehen. Vor 35 Jahren haben wir ihn kennen gelernt und seit her schleppt in Edda immer wieder mit sich herum und jetzt versteckt er sich vor uns. Die ersten Sonnenstrahlen des Tages brechen durch und der Vorhang beginnt sich zu heben. Eine zeitlang fahre ich noch weiter, aber dann halte ich es nicht mehr aus. Ich fahre rechts ran um das Schauspiel in aller Ruhe genießen zu können. Der Fitz Roy, auch Namensgeber von Edda´s Rucksack, befreit sich komplett von seinem Wolkenmantel und strahlt in der Mittagssonne. Schön, aber auch nicht mehr, nichts besonderes wenn man am Rand der Alpen aufgewachsen ist. Vielleicht erkennen wir ja auch nur nicht den Zauber, der jedes Jahr Tausende von Wanderern und Bergsteigern aus der ganzen Welt anlockt. Es mag auch daran liegen, dass wir schon so viele Bergmassive gesehen hat. Trotzdem, wegen Edda´s Rucksack, ihrem Fitz Roy, den sie schon seit 35 Jahren herum schleppt und mit dem sie heute noch so zufrieden ist wie am ersten Tag, ist es für uns etwas ganz besonderes den Namensgeber von Ihrem Rucksack kennen zu lernen. Wir setzen uns in Chaltén in den Weingarten eine nette Weinerei mit Blick auf den Fitz und prosten ihm zu. Da wir uns schon so lange kennen, sind wir auch per Du. Ich finde es immer schön, wenn aus einen Namen ein Bekannter wird. Die Zeit, damit aus dem Bekannten ein Freund werden kann nehmen wir uns nicht. Wir müssen halt immer weiter, auch deshalb, damit wir wieder nach Hause kommen.




Wie immer waren wir nicht die Ersten








Donnerstag, 2. März 2017

Impressionen Perito Moreno - Gletscher

Argentinische Grenzstation

In dieser einsamen Gegend ist es ratsam jede Möglichkeit zum Tanken zu nutzen

Zwei Deutsche Radler, die sich für den patagonischen Wind mit Segeln ausgerüstet haben.

Retortenstadt El Calafate





Auf geschätzten 10km Stegen gelangt man zu jeder Ecke des Gletschers


Der Perito Moreno ist einer der wenigen Gletscher auf der Welt der wächst.


Imposant ist es schon, wenn große Stücke der Eiswand, begleitet von einem lauten Knall in den See stürzen












Am Rand des Gletschers ist es auch schön.


Helmut Tanner


Samstag, 28. Januar 2017

Impressionen Patagonien

Das östliche und südliche Patagonien hat mehr zu bieten als Wind und öde Landschaft.



Auf weite Strecken die typische Landschaft. 
Flach und mit niedrigem Gebüsch und Stoppelgrass bedeckt

















Versteinerte Baumriesen





Die Argentinier lieben ihre Oldtimer








Große Schafherden drücken immer wieder den Geschwindigkeits-Durchschnitt.




Die Goldsucher waren nicht sehr erfolgreich. 
Sie haben die Schürfarbeiten schnell wieder eingestellt.











Schön eng, damit der Wind nicht so bläst.

Wenn der Wind dann doch zu kalt und heftig bläst, ist Platz in der kleinsten Hütte.




Ohne meinen neuen Windschutz würde die Küche oft kalt bleiben.








Das südlichste Post-Office 

Unseren Platten haben wir mit Freunden gebührend begossen.