Donnerstag, 2. Februar 2017

Vom Top of the World zum Fin del Mundo


Vom Nordpolarmeer zum Südpolarmeer, von Alaska nach Feuerland, von Dead Horse nach Ushuaia, vom Anfang bis ans Ende der Welt, die Traumstrasse Panamericana komplet bereist, von ganz oben bis ganz unten, vom Top of the World zum Fin del Mundo. Egal wie man es formuliert, wenn man es getan hat, ist es ein klasse Gefühl. 
Wir haben es getan. Tausende Andere natürlich auch, aber das schmälert den Spass, die Freude, und die Euphorie, wenn man in Ushuaia ankommt und das obligatorische Beweisfoto macht, in keinster Weise.  Seit nunmehr beinahe 4 Jahren fahren wir Richtung Süden. Dabei haben wir den Kontinent nicht nur vom Norden nach Süden, sondern auch einige Male von Osten nach Westen und vom Westen nach Osten durchquert. Dass sich Alaska und Feuerland wie Geschwister ähneln überrascht mich nicht. Die Tierwelt unterscheidet sich allerdings sehr. Während man sich im Norden vor den Bären in acht nimmt, findet man die Pinguine im Süden ganz putzig. Uns erscheint Feuerland wie die kleine Schwester von Alaska. Sie ist launig, rebellisch und kämmt sich nie die Haare. Oft weiß sie nicht, ob sie weinen oder lachen soll. Dabei macht sie ständig viel Wind und Fremden gegenüber ist sie trotzig und verschlossen. Sie teilt nicht gerne, doch wenn man sie ein wenig näher kennt, kann sie auch lieb und freundlich sein und ihr schönes, von Sommersprossen übersätes Gesicht beginnt in der Abendsonne zu leuchten. Als  wir die freche Göre ins Herz geschlossen hatten, wurde es leider schon wieder Zeit zu gehen. Wir sind halt Reisende und keine Sesshaften.Wir wenden unser Auto um 180 Grad und fahren Richtung Norden. Fürs Erste, allerdings  nicht all zu weit. In Punto Arenas besteigen wir unser Schiff, drehen nochmal hart gegen Süden und fahren zum letzten Kontinent.



Weitere Bilder vom Ende der Welt findet Ihr auf der nächsten Seite.





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